Daten zu Leben und Werk Dieterich Buxtehudes

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1637 (?)

geboren als Sohn von Johann Buxtehude (1602-1674), möglicherweise in Helsingborg (S), wo der Vater Johann Buxtehude bis 1641 (möglicherweise schon seit 1633) Organist an der Marienkirche war.

 

1641

Johann Buxtehude wird Organist an St. Olai in Helsingør (DK), Übersiedlung der Familie nach Helsingør

 

1658

Dieterich Buxtehude übernimmt die Organistenstelle in St. Marien Helsingborg, an der sein Vater bis 1641 tätig war

 

1660

Dieterich Buxtehude wird Organist an St. Marien in Helsingør

 

1666

Ein Besuch Dieterich Buxtehudes in Kopenhagen ist nachweisbar

 

 

1667

Franz Tunder, Organist der LĂĽbecker Marienkirche seit 1641, stirbt am 5. November

 

1668

Dieterich Buxtehude bewirbt sich um die Nachfolge Tunders. Am 16. März wird Johan Radeck als Buxtehudes Nachfolger an St. Marien in Helsingør bestimmt. Am 11. April wird Buxtehudes Wahl zum Organisten und Werkmeister in Lübeck bestätigt.
Am 23. Juli erhält er das Lübecker Bürgerrecht.
Am 3. August heiratet er Tunders Tochter Anna Margareta

 

1669

Buxtehude läßt im Hauptschiff der Marienkirche neue Seitenemporen errichten, um mehr Musiker unterzubringen

 

 

1674

Der Vater Johann Buxtehude stirbt. Dieterich Buxtehude gibt die Komposition “Mit Fried und Freud ich fahr dahin” in Druck.
In Hamburg entsteht das Gemälde “Häusliche Musikszene” des Johannes Voorhout, das einzige vermutete Bildnis Buxtehudes

 

1678

Abendmusik “Die Hochzeit des Lammes”

 

 

1679

Erwähnung einer Abendmusik mit rund vierzig Mitwirkenden

 

 

1680

Passionsmusik “Membra Jesu Nostri”

 

 

1681

Nicolaus Bruhns wird SchĂĽler Buxtehudes

 

 

1683

Abendmusik “Das jüngste Gericht”

 

 

1684

Georg Dieterich Leiding wird SchĂĽler Buxtehudes

 

 

1687

Buxtehude reist zur Abnahme der Arp-Schnitger-Orgel in der Hamburger Nikolai-Kirche

 

 

1688

Abendmusik ĂĽber das Gleichnis vom verlorenen Sohn

 

 

1694

Veröffentlichung der Triosonaten Op. 1

 

 

1696

Veröffentlichung der Triosonaten Op. 2

 

 

1697

Musik zur Einweihung des Fredenhagen-Altars

 

 

1699

Johann Pachelbel widmet Buxtehude seine Sammlung “Hexachordon Apollinis”

 

 

1700

Gemischte Programme in den fĂĽnf Abendmusiken

 

 

1703

Georg Friedrich Händel und Johann Mattheson besuchen am 17. August von Hamburg aus Buxtehude

 

 

1704

Erweiterung der Marienorgel durch Otto Hinrich Richborn

 

 

1705

“Extraordinäre” Abendmusiken “Castrum Doloris” (zum Tode Leopolds I.) und “Templum Honoris” (zur Krönung Josephs I.)

 

 

1705/06

Johann Sebastian Bach besucht zwischen November 1705 und Februar 1706 von Arnstadt aus Buxtehude in Lübeck. Dabei erlebt er die erwähnten “extraordinären” Abendmusiken mit.

 

1707

Dieterich Buxtehude stirbt am 9. Mai und wird eine Woche später in der Marienkirche beerdigt. Sein Schüler Johann Christian Schieferdecker folgt ihm im Amte nach.

 

last updated
04 Januar, 2008

 


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